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  • Magdalena Shekhawat

Was hat Yoga mit einer selbstbestimmten, freudvollen Geburt zu tun?

Das Vertrauen in den Geburtsprozess habe ich von meiner Mutter mitgegeben bekommen. Ich war als 6 und als 8 Jährige bei den Hausgeburten meiner jüngsten Geschwister mit dabei. Für mich war es jedes Mal ein Feiertag! Mein Papa hat mich und meine Schwester beide Male mit den Worten „das Baby kommt“ aufgeweckt und dann waren wir ganz ehrfürchtig mit dabei.

So war es für mich ganz selbstverständlich auch zu Hause zu gebären.

Ich selbst durfte zwei wunderbare Hausgeburten erleben. Dennoch hinterließ die erste Geburt eine Wunde, die erst durch die zweite Geburt wieder heilen durfte. Ich glaubte versagt zu haben, wegen dem so anders ablaufenden Geburtsprozess, den Anforderungen, die ich an mich hatte und manchen Aussagen der Hebamme.

Heute bin ich sehr dankbar für diese Erfahrungen und erkenne ihren Wert.

Als Mindset Trainerin und Yogalehrende ist es mir ein großes Anliegen Frauen dabei zu unterstützen eine positive Geburtserfahrung zu verwirklichen und in Frieden zu sein mit den oft ganz anderen Geburtsverläufen. Yoga ist eine wunderbare Möglichkeit das Vertrauen in den eigenen Körper wieder zu entdecken, ihn zu stärken und mit gezielten Atemübungen und Affirmationen in die Entspannung zu führen.


Mittlerweile sind die positiven Wirkungen von Yoga bei Schwangerschaftsbeschwerden, auf den Geburtsverlauf und für die Regeneration in vielen Studien belegt. Auch Hebammen, Ärztinnen und Ärzte empfehlen oft das achtsame Praktizieren von Yoga in und nach der Schwangerschaft.


Es ist mir ein großes Anliegen Frauen dabei zu unterstützen ihre ureigenen Körperinstikte wieder besser wahrnehmen zu können und ich möchte sie vor allem inspirieren dem Leben zu vertrauen und in Frieden damit zu sein.



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